Schere, Stoff, Papier – was macht eine gute Stoffschere aus?

Ich sträube mich, viel Geld für etwas zu bezahlen, was ich nicht einschätzen kann. Deshalb kaufe ich meist erstmal etwas „normal“ teueres. Je nachdem wie das Produkt sich verhält, nehme ich nächstes Mal ein teureres, oder ein günstigeres.

Ich habe inzwischen 2 Stoffscheren.

Die Metallschere ist inzwischen fast 20 Jahre alt. Man fühlt sich ja immer jünger, aber dass die Schere schon so alt ist, hätte ich nicht gedacht. Aber das ist schon der realistische Zeitrahmen.

Die Schere ist etwa 19 cm* lang und komplett aus Metall. Die Klingen und der Griff sind relativ dick, so dass man die Schere gut greifen kann. Man hat richtig was in der Hand. Und ich habe 20 Jahre lang ziemlich viel geschnitten. Stoff und Stoff-ähnliches. Gnadenlos. Was schneidbar ist, habe ich  geschnitten. Das hat die Schere gut mitgemacht. Sie hat auch diverse Abstürze überstanden. Ein richtiges Arbeitstier. Aber eher ein Kaltblutpferd. Der Nachteil ist nämlich das Gewicht und dass man die beiden Klingen mit etwas Kraft zusammendrücken muss. Wenn man viel schneiden muss, verkrampft die Hand irgendwann. Zum Beispiel Leder, oder die Schnittteile für 20 Paar Krabbelschuhe. Das spürt man dann in der ganzen Hand.

Die Schere ist von keiner bestimmten Marke. Gekauft habe ich sie bei Buttinette. Sie hat vor 20 Jahren ungefähr 20 Mark gekostete. Also, jetzt wären das etwa 20 Euro. ; )

*Meine Hände sind normal groß, eher ein bisschen größer. Und die Größe/Länge der Schere ist genau richtig. Ich würde für mich keine längere Schere kaufen.

was macht eine gute Stoffschere aus?
So sehen meine beiden Stoffscheren aus.

Die zweite Schere habe ich geschenkt bekommen. Sie schneidet auch gut. Sie ist von Zwilling. Ähnlich lang. Auch aus Metall. Aber nur die Klinge ist aus Metall und die Schneiden sind viel schmaler. Der Griff und die Schraube sind aus Kunststoff. Dadurch ist die Schere viel leichter.

Das Loch für die 3 Finger empfinde ich als ziemlich eng und kurz. Das könnte deutlich länger sein.

Aber die Schere wirkt scharf. Und sie ist leicht läufiger. Man braucht weniger Kraft beim Schneiden.

 

Fazit: beide sind zu empfehlen. Das Gewicht der Metallschere mag ich, weil man richtig, was zum Festhalten hat. Ein Werkzeug.

Die andere Schere wirkt schärfer, aber auch ein wenig wie ein leichtes Spielzeug, nicht wie ein Werkzeug.

vielleicht hilft euch dieser Erfahrungsbericht,

bis bald,

Andrea

 

mehr zum Thema „Scheren“ findet ihr hier: Schere, Stoff, Papier – was braucht man noch für Scheren?

 

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